Wenn man einen Defekt am Auto hat ist das immer sehr ärgerlich. Vor allem wenn es sich um das Radlager handelt, da dies immer mit relativ hohen Kosten verbunden ist. Doch der Rennfahrer Thomas Wallenwein aus Stuttgart hatte kürzlich ganz andere Probleme. Ihm wurden die Träume vom Titelgewinn bei der ADAC Rallye Masters von einem defekten Radlager genommen.
Vor den Finalläufen bei der ADAC Saar Pfalz Rallye schwärmte Wallenwein noch von der tollen Strecke und wie sehr er sich auf das Rennen freue. Diese Freude verging ihm aber schon während der letzten Testläufe. Zuerst machte ihm und seiner Teamkollegin Tanja Neidhöfer die Dunkelheit zu schaffen, da sie in ihrem Tyczka Totalgaz Impreza kaum noch etwas sehen konnten. Zunächste fuhren suie nur im staub einiger Konkurrenten, doch dann verpassten sie eine Ausfahrt und landetem auf einem Acker. Durch den Zeitverlust ließ sich das Team beim Finallauf am nächsten Morgen zu einer aggresiven Fahrweise hinreißen. Zunächste klappte dies auch ganz gut und Wallenwein machte sechs Plätze gut, doch eine Bodenwelle machte ihm einen strich durch die Rechnung. Ein Antriebsschaden zwang den Stuttgarter mit Dreiradantrieb bis zur Servicebox zu fahren.
Der Schaden konnte durch die erfahrenen Techniker behoben werden, doch im weiteren Verlauf des Rennens bemerkten die beiden Teamkollgen dass der Wagen einen Folgeschaden erlitten hatte. Ein Radlager war in der Nabe gerissen und es bestand große Gefahr ein rad zu verlieren. Aus diesem Grund hat Wallenwein aus Sicherheitsgründen das Rennen abgebrochen. Der Ausfall kam zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, da die Endläufe der ADAC Rallye Masters die doppelte Punktzahl einbringen. So wurden alle Meisterschaftschancen zerstört.
